MATRATZEN

Wer auf der falschen Matratze liegt, bekommt Rückenschmerzen, schläft schlecht und ist nicht leistungsfähig.
Der Tag fängt schon schlecht an.

Aber welche ist die Richtige?
Federkern-, Futon-, Latexmatratze oder doch ein Wasserbett?
Wir erklären Ihnen die wichtigsten Matratzen-Arten und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Denn ihr zufriedener Schlaf ist unsere Aufgabe!

Matratzen

Orientierung


ALLGEMEIN
Welche Matratze ist die Richtige?

Das hängt von Ihrem Alter und Gewicht ab. Harte Futons etwa sind für junge Leute angenehm, weil deren Rückenmuskulatur noch stabil ist.

Ältere Leute benötigen ein weicheres Bett, weil ihre Bandscheiben druck- und schmerzempfindsamer sind. Für Babys und Kleinkinder sollte die Matratze an der Oberseite weich und an der Unterseite hart sein.


HÄRTE
Wie hart sollte sie sein?

Dafür gibt es keine festgelegten Normen, grundsätzlich sollen Matratzen der Wirbelsäule Halt geben.

Faustregel: Je größer das Gewicht, desto härter sollte die Federung sein. Bis zu einem Körpergewicht von 75 Kilogramm, bei einer Größe von 170cm, genügt eine mittelharte Matratze. Bis 45 Kilogramm ist eine weiche Matratze ideal – zum Beispiel für Kinder.


DICKE
Ist es wichtig, wie dick die Matratze ist?

Je dicker die Matratze ist, desto komfortabler ist sie.

Ein Futon beispielsweise ist nur acht bis zwölf Zentimeter dick, dafür aber auch sehr schnell durchgelegen. Hochwertige Matratzen sind 15 bis 20 Zentimeter dick und haben eine wesentlich längere Lebensdauer.


GRÖSSE
Und wie groß sollte sie sein?

Entsprechend Ihrer Körpergröße, sodass Sie in jeder Schlafposition die Möglichkeit haben ungekrümmt zu liegen.

Die Standardgrößen sind 90 x 200cm, 100 x 200cm und 140 x 200cm.

Auswahl


PROBELIEGEN
Ist Probeliegen sinnvoll?

Können sie gerne tun, wenn es Ihnen ein gutes Gefühl vermittelt. Aber wie soll man in kurzer Zeit die Entscheidung für Jahre treffen?

Denn wir schlafen im Schnitt acht Stunden pro Tag und wechseln dabei 60- bis 80-mal unsere Liegeposition, schlafen nicht immer gleich tief und fühlen uns nicht immer gleich wohl.


PREIS
Was kostet ein gutes Modell?

Eine gute Standardmatratze (90 x 200cm) kostet zwischen 300,- und 1000,- Euro. Billigere Matratzen z.B. aus dem Discounter können den Qualitätsstandard nicht erfüllen.

Qualität


ORTHOPÄDE
Welche Matratze empfiehlt der Orthopäde?

Am empfehlenswertesten sind Federkernmatratzen. Die gibt es in allen möglichen Stärken und Federungen. Sie lassen Luft zirkulieren, nehmen Schweiß auf und geben ihn gleichzeitig wieder ab.


KENNZEICHNUNG
Gibt es Qualitätsstandards oder Gütesiegel?

Leider gibt es keine einheitlichen Standards. Eine Orientierungshilfe können Produkttests sein, wie z.B. Stiftung Warentest oder Gütesiegel von orthopädischen Fachkliniken.


BETTEN-MICHEL®
Und was empfehlen wir?

Wir empfehlen Ihnen – wie der Orthopäde – die Federkernmatratze bzw. Taschenfederkernmatratze mit passender Auffütterung, mit einer Winter- und Sommerseite, sowie einen Lattenrost mit verstellbarem Kopf- und Fußteil und Härtegradregulierung. Dazu Daunenbett und -kissen und Ihrem erholsamen Schlaf steht nichts mehr im Wege.

Zusätzliche Informationen


SCHLAFPOSITION
Gibt es Matratzen für Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer?

Nein, leider nicht. Eine persönliche Beratung bei Ihrem Fachhändler verhilft Ihnen aber zu erholsamen Schlaf.


GESUNDHEIT
Kann mich meine Matratze krank machen?

Ja, zu harte Matratzen können sich den Körperformen nicht anpassen, zu weiche hingegen bieten dem Rücken keinen Halt. In beiden Fällen werden die Bandscheiben massiv belastet und ihr Rücken kann sich nicht vom Alltagsstress erholen.

Wichtig: Die Wirbelsäule sollte im Schlaf immer eine gerade Linie bilden.


LATTENROST
Wie wichtig ist der Lattenrost?

Extrem wichtig. Der Lattenrost macht 50 % der Leistungsfähigkeit einer Matratze aus. Er sollte verstellbar sein, über eine Schulterabsenkung und eine individuelle Härtegradregulierung verfügen. Gute Lattenroste sollten 36 bis 42 Latten haben. Sonst liegt die Matratze nicht ausreichend auf und gefährdet somit wieder eine gesunde Schlafhaltung.


DOPPELBETT
Sind zwei Matratzen im Doppelbett besser als eine?

Ja, denn eine große Matratze ist wesentlich schwerer, man bekommt im Schlaf jede Bewegung des Partners mit, bei Kuschelschläfern entsteht schneller eine Kuhle und die Lattenroste lassen sich nicht individuell auf das unterschiedliche Gewicht regulieren. Die sogenannte „Besucherritze“, die zwischen zwei einzelnen Matratzen entsteht, lässt sich mit einem T-förmigen „Ritzenfüller“ (im Fachhandel erhältlich) füllen.


SCHLAFSOFA
Sind Schlafsofas schlecht für den Rücken?

Nicht unbedingt. Das hängt sehr stark vom Material ab und ob das Sofa nur für Gäste oder zum Dauerschlafen gebraucht wird. Tests und Erfahrungswerte zeigen aber, dass der Schlaf- und Wohlfühlfaktor auf Dauer wesentlich geringer ist, als bei einer Matratze.

Lebensdauer


REINIGUNG
Kann man Matratzen reinigen?

Betten-Michel® reinigt ihre Matratze, befreit sie von Hautschuppen (die Nahrung der Hausstaubmilbe), Allergenen (Milbenkot) Sporen und Pilzen. Sollte Ihre Matratze einen Schutzbezug mit Reißverschluss haben, können wir diesen auch reinigen (Fleckentfernung nur bedingt gegeben).


NEUKAUF
Wann muss ich eine Neue kaufen?

In der Regel geht man von zehn Jahren aus, je nach Qualität und Beanspruchung. Matratzen verlieren in dieser Zeit bis zu 30 Prozent ihrer Stabilität. Besonders hochwertige Matratzen können etwas länger halten.

NOCH FRAGEN?

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an uns – wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!